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Jürgen Beck (Gründer)

„Ich will etwas bewegen“

Jürgen Beck erblickt während des 2. Weltkrieges am 20. Juni 1941 in Chemnitz das Licht der Welt. Die Auswirkungen des Krieges lernt er früh kennen, da sein Vater 1944 dem Krieg zum Opfer fällt. So wächst er ohne Vater auf und lernt schon früh, auf eigenen Füßen zu stehen und zuzupacken.

Seine Leidenschaft für den Radsport endeckt er schon früh. Von Chemnitz aus fährt er mit dem Fahrrad zu Verwandten ins Erzgebirge und nimmt an einem Radrennen teil. Sein großes Idol ist unter anderem Gustav Kilian.

Wie es damals üblich ist, lernt er das, wofür es gerade eine Lehrstelle gibt und wird Kürschner. Seine Meinung zu sagen, ist im Osten nicht möglich. Das ist einer der Hauptgründe, im Januar 1960 in den Westen zu fliehen. Um Geld zu verdienen, nimmt er eine Arbeit als Betonstampfer an.

Während eines Krankenhausaufenthaltes lernt er einen blinden Masseur kennen. Was dieser Mann nur mit seinen Händen ertasten kann! Das fasziniert ihn über alle Maßen. Seinen gelernten Beruf als Kürschner kann er aufgrund einer Tierhaarallergie nicht mehr ausüben. Also fasst er den Entschluß: „Ich werde Masseur! Dann kann auch ich anderen Menschen mit meinen Händen helfen.“

Tagaus, tagein, bei jedem Wetter fährt er während der Ausbildung mit dem Fahrrad von Fürth zur Massageschule nach Erlangen. Das monatliche Schulgeld in Höhe von 60,- DM erarbeitet er in der Hornfabrik als Hilfsarbeiter und später beim Dachdecker. In seiner Freizeit radelt er beim RC Herpersdorf und behandelt die Radsportler des Vereins.

Als der Bund Deutscher Radfahrer 1968 einen Masseur sucht, spricht ihn der Mäzen des Vereins an. Er legt ihm nahe, sich doch zu bewerben. Also nimmt er all seinen Mut zusammen. Lange Zeit hört er gar nichts. Im Juni 1969 liegt plötzlich eine Einladung in seinem Briefkasten. Er darf an der Österreich-Rundfahrt teilnehmen. So wird er einer der ersten Sportphysiotherapeuten des Deutschen Sportbundes.

Der angestellte Masseur Jürgen Beck ist von da an immer häufiger mit den Radfahrern unterwegs und braucht aus diesem Grund viel Urlaub. Da liegt der Gedanke an eine Selbständigkeit nahe. Die Gedanken nehmen Gestalt an und das Wohnzimmer im Reihenhaus wird zum Behandlungsraum, der Flur zum Wartebereich. Das war 1969.

Bei und mit seinen Patienten erreicht er viele Erfolge. Diese sind bedingt durch die Leidenschaft für seinen Beruf und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden und Neues zu lernen. Die zufriedenen Patienten schwärmen anderen Leuten von ihm vor. So kommen immer mehr Patienten. 1977 wird ein zusätzlicher Masseur, später weitere eingestellt. Die Praxis mit ihren Patienten und Masseuren braucht immer mehr Platz. Neben der Praxis sind mittlerweile auch zwei Kinder im Haus. So baut Jürgen Beck zuerst den Keller des Hauses aus. An den Wochenenden und abends, wenn nach den letzten Behandlungen noch Zeit war, wird der Keller mit viel eigener Arbeit ausgehoben. Nach dem Keller wird am Haus angebaut. 1989 ist der Anbau eines Wintergartens die letzte Möglichkeit, die Praxisräume zu erweitern. Und doch wird es wieder zu eng, um allen Therapeuten und Patienten genug Platz zu bieten.

Jürgen Beck betreut nach den Radfahrern unter anderem auch die Leichtathleten des LAC Quelle. Sein Herz schlägt für den Sport und so hat er einen großen Traum: eine große Praxis, in der endlich genug Platz sein würde. Eine Praxis mit einem Bewegungsbad!

1994 ist es soweit, der Traum wird Wirklichkeit. Die Praxis Jürgen Beck zieht aus dem Reihenhaus in die Praxis in der Hinteren Straße.

Schon ein paar Jahre später ist wieder zu wenig Platz. Jürgen Beck baut einmal wieder an. Und noch einmal. Die letzte große Baumaßnahme ist die Unterkellerung, um Platz für einen Trainingsbereich zu schaffen. Und schon wieder fehlen uns Räume....

Auf diese Weise ist aus der Ein-Mann-Praxis im Reihenhaus durch viel Leidenschaft, Liebe zum Beruf und den Patienten, sowie harte Arbeit eine große Praxis mit Bewegungsbad, Trainingsraum und über 10 Therapeuten geworden.

Jürgen Beck ist nach wie vor glücklich, wenn er einem Patienten helfen kann und lebt für seinen Beruf. Auch im Alter von 78 Jahren und im 50. Jahr der eigenen Praxis steht er von früh bis spät an der Behandlungsbank. Und sonntags sieht man ihn bei schönem Wetter eine Runde auf seinem Rennrad drehen.

- Fortbildungen: Chirogymnastik nach Dr. Laabs, Manuelle Therapie, Medizinische Trainingstherapie, Fasziendistorsionsmodell nach Dr. Typaldos, Manipulativmassage nach Dr. Terrier u.v.m.
- Entwicklung/ Import der Kryotherapie nach Dr. Yamauchi nach Deutschland
- Betreuung von Sportlern bei internationalen Einsätzen für den Bund Deutscher Radfahrer, den Deutschen Leichtathletikverband, für den LAC Fürth/ München, den Allgemeinen Deutschen Hochschulverband und die japanische Rad-Nationalmannschaft

Marion Haupt, Inhaberin

Dass ich einmal die Praxis übernehmen werde, das stand für mich schon lange Zeit fest. Auch wenn mir diese Tatsache zeitweilig Angst machte. Als ich 1977 geboren wurde, gab es die Praxis in unserem Reihenhaus seit 8 Jahren. Im Erdgeschoßwaren neben der Küche Praxisräume, ebenso im Keller. Im 1. und 2. Stock wohnten wir. Somit waren Patienten, Termine, das Telefon, Rezepte und Mitarbeiter schon immer Teil meines Lebens. Und dass meine Eltern eigentlich nie viel Zeit hatten und es immer etwas zu tun gab. Als ich klein war, wurden die ersten Masseure bei uns angestellt. Damals waren zum Teil noch 2-3 Liegen direkt nebeneinander und man musste meist durch eine Kabine durch, wenn man zu einer anderen Liege wollte.
Da die Patienten zufrieden waren, wurden es mehr und so wurden es auch mehr Mitarbeiter. Nur der Platz wurde weniger. Was mein Vater konnte: Menschen helfen, das fand ich toll. Das wollte ich auch können!
Als es in unserem Haus keine Möglichkeit mehr gab, die Praxis weiter auszubauen, entschlossen sich meine Eltern, neu zu bauen. Sie fragten mich, ob ich denn die Praxis einmal übernehmen würde. Ich war vielleicht 15 Jahre alt, und mein Weg schien mir vorgezeichnet. Ich sagte ja. Ich hatte bisher schon fleißig mitgeholfen, wo ich konnte und ja, ich wollte das können, was mein Vater tat.
Ich arbeitete unter der Woche nachmittags in der Praxis mit, am Wochenende gab es mit Abrechnung, Putzen, Wäsche und vielem anderen mehr als genug zu tun. Nach dem Abitur bekam ich 1996 einen Platz in der Berufsfachschule in Bayreuth. Das war damals gar nicht so leicht, es gab nur einige wenige staatliche Schulen und oft 1000 Bewerber für 30 Plätze.
„Irgendwann werde ich ja die Praxis übernehmen. Also bin ich da noch lange genug“, dachte ich mir nach dem Abschluss an der Berufsfachschule. Deshalb suchte ich mir für die ersten Jahre nach meiner Ausbildung erst einmal eine Stelle in einer anderen Praxis. Auch um mir anzuschauen, ob andere Inhaber es genauso machten, wie meine Eltern.
Nach 2 Jahren beschloss ich, dass es jetzt an der Zeit war, doch in der Praxis meiner Eltern mitzuarbeiten. Ab 2002 war ich als Physiotherapeutin dort angestellt. Inzwischen war ich 25 Jahre alt und wartete auf meine Selbstständigkeit. Auch wenn mir dabei oft angst und bange wurde. Denn meine Eltern waren ja zu zweit – mein Vater unter der Woche oft mehr als 60 Stunden am Patienten. Am Wochenende mit Sportlern oder auf Lehrgängen unterwegs – oder eben in der Praxis, um kleine Reparaturen durchzuführen, sauber zu machen oder doch wieder anzubauen. Meine Mutter war an der Rezeption, kümmerte sich um Abrechnung, Mitarbeiter, Wäsche, Einkauf und alles andere, was mit dem Büro zusammenhing. Und auch sie hatte nicht nur unter der Woche zu tun, sondern wie er das ganze Wochenende. Und meistens war selbst am Sonntag abend noch nicht alles gemacht. Wie sollte ich als eine einzelne Person 2 Personen ersetzen können? Wenn ich als Physiotherapeutin auch in Vollzeit am Patienten arbeiten würde, wann sollte ich mich dann um all die anderen Dinge kümmern? Inzwischen beschäftigten wir an die 20 Mitarbeiter!
Um mich auf die Anforderungen der Selbstständigkeit vorzubereiten, hatte ich einen Fernlehrgang zur Kauffrau im Gesundheitswesen absolviert. Das konnte ich von zuhause aus gut machen, denn 2005 kam mein Sohn Florian zur Welt.
2007, ein paar Monate nach der Geburt meiner Tochter Lea, war es dann soweit. Im Oktober wurde eine Partnerschaftsgesellschaft gegründet. Jetzt war ich Partner meines Vaters und damit selbständig.Ich übernahm die Büroarbeiten meiner Mutter. Um die Büroarbeiten nicht noch zusätzlich machen zu müssen, blockte ich etliche Stunden in meinem Terminplan für die Büroarbeit. Da wir direkt neben der Praxis wohnten, konnte ich meine Zeit so einteilen, dass ich die Kinder früh in die Kindertagesstätte bringen, mittags zum Essen zuhause sein und auch abends zum Abendessen wieder anwesend sein konnte. Dass ich am Wochenende zuhause und nur in absoluten Ausnahmefällen in der Praxis war, stand ebenso fest. Aus diesem Grund war ich gezwungen, die notwendigen Arbeiten in der Praxis so zu organisieren, dass ich es in der Zeit leisten konnte, die ich zur Verfügung hatte.
Seit 1.Juli 2019 bin ich nun alleinige Inhaberin der Praxis.
Um die Praxis mit ihren Mitarbeitern so führen zu können, wie es nötig ist, habe ich mich mittlerweile aus der Therapie fast vollständig zurückgezogen. Seit Januar 2019 nehme ich an einem Unternehmertraining teil. Es trägt dazu bei, vieles anders zu sehen als bisher und wichtige Aufgaben anzugehen, für die vorher keine Zeit war. In Zeiten, in denen im Gesundheitswesen viele Herausforderungen bewältigt werden müssen und Änderungen bevorstehen, gibt es genug zu tun.

Johnny Bernhardt

Physiotherapeut

Johnny macht mit Abstand die meisten Fortbildungen von allen. Ich habe sie nicht gezählt, aber allein MT und Bobath in einem Jahr machen nur wenige. Und weil das alles noch nicht genug ist, macht er nebenher noch ein Fernstudium zum Thema "Ernährung". Wow!

-Physiotherapeut seit September 2017 und seitdem bei uns angestellt
- Fortbildungen: KG ZNS nach Bobath, Kieferbehandlung, Narbentherapie, HORA-Fachtrainer, geprüfter Vestibular- und Schwindeltherapeut, Sympathikustherapie; zur Zeit Ausbildung in Manueller Therapie

Franz Eckert

Masseur und med. Bademeister

Unser Franz ist schon seit dem Anerkennungspraktikum bei uns. Er kennt mich (Marion Haupt) schon fast seit ich auf der Welt bin. Er hat im Reihenhaus bei mehreren An- und Ausbauten mitgearbeitet und schon viele Jubiläen mit uns gefeiert. Er hat den Bau der neuen Praxis hautnah miterlebt und schon viele Kollegen kommen und gehen sehen. Vielen Dank für Deine Treue!

- Ausbildung als Masseur und med. Bademeister 1977-1978 in Erlangen
- Praktikum 1978-1979 in der Massagepraxis Jürgen Beck
- Klinikum 1979-1980 in Bad Kissingen
- seit 1981 wieder bei uns angestellt
- Fortbildungen: Manuelle Lymphdrainage, Medizinische Trainingstherapie, Kinesiotaping, SANJO

Natalja Feer

fachliche Leitung im Bereich Physiotherapie
Physiotherapeutin

Natalja arbeitet Arztberichte, die sie bekommt, intensiv durch. Sie googelt die Medikation und informiert sich über alle Besonderheiten, die die Therapie beeinflussen könnten. Sie markiert sich relevante Einzelheiten und erstellt (oft zuhause oder in ihrer Pause) einen umfangreichen Befund für ihre Patienten

- Physiotherapeutin seit 2009
- Weiterbildungen u.a.: Bobath Erwachsene, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, Kinesiotape, HORA-Fachtrainer, Narbentherapie, geprüfte Vestibular- und Schwindeltherapeutin, Ueda-Therapie
- Betreuung der Praktikanten/innen
- bei uns beschäftigt seit Januar 2013

Annett Haupt

Dipl. Sportwissenschaftlerin, Sportherapeutin mit Schwerpunkt Reha und Orthopädie

Die Umgestaltung und Dekoration des Trainingsbereiches 2018 hat Annett selbst in die Hand genommen. Auch die Idee mit den LED-Lichtleisten an beiden Seiten des Raumes stammt von ihr. Es ist sehr schön geworden!

- diplomierte Sportwissenschaftlerin
- zuständig für die Betreuung unserer Patienten im Fitness-Bereich: Erstellung von Trainingsplänen, Einweisung in die Geräte, Kurse im Wasser und an Land

Johann Holz

Masseur und med. Bademeister

Ein befreundeter Landwirt hatte eine große Sorge: einer seiner Erntehelfer hatte es im Rücken. Er kam allerdings aus Polen und sprach kein Deutsch. Wir haben ihm bei Johann Termine gegeben. Johann konnte die Beschwerden lindern. Der Arbeiter war sehr begeistert und dankbar!

- Abschluß als Diplom-Arzt an der Staatlichen Medizinischen Hochschule in Karaganda (ehem. UdSSR), dort bis 1991 als Hausarzt tätig
- seit 1991 in Deutschland
- ab Mai 1994 Praktikum als Masseur und med. Bademeister in der Praxis Jürgen Beck, bis 2018 in Vollzeit bei uns beschäftigt
- seit Dezember 2018 in Rente und nur noch stundenweise bei uns
- Fortbildungen: Manuelle Lymphdrainage, Manuelle Therapie, Chirogymnastik nach Dr. Laabs

Estella Celina Kühne

Masseurin und med. Bademeisterin

Estella hat im Frühjahr 2020 während der Corona-Pandemie Ihr Anerkennungspraktikum zur Masseurin und med. Bademeisterin in Erlangen absolviert. Sie kommt ursprünglich aus Chemnitz, hat sich aber im schönen Franken verliebt und möchte daher Ihren Wohnsitz verlegen. Bevor Sie bei uns anfängt, macht Sie noch die Weiterbildung Manuelle Lymphdrainage.

- unterstützt uns ab August 2020 in Vollzeit
- Fortbildungen: Manuelle Lymphdrainage

Lars Meschede

Physiotherapeut

Lars hat schon vor seinem ersten Arbeitstag einen guten Eindruck hinterlassen. Er hat nämlich beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages darum gebeten, bei einem Kollegen mal morgens mitlaufen zu können. Um die Abläufe früh miterleben zu können und dann an seinem ersten Arbeitstag gleich einen guten Start zu haben. So hat er es gemacht - SUPER!

Außerdem ist er ein sehr erfolgreicher Mehrkämpfer!

- bei uns seit März 2020 angestellt
- zur Zeit Weiterbildung Manuelle Therapie

Kim Sahler

Physiotherapeut, Bachelor of Science
Bereichsleitung Physiotherapie

Ich hatte kein Auto dabei und mußte ungeplant zum Hausbesuch nach Seukendorf. Das Betriebsauto sollte schon seit 10 min da sein, war aber noch nicht da. Kim kam gerade vom Hausbesuch, sah mich stehen und hielt mir einfach seinen Autoschlüssel hin. Ich durfte sein Auto nehmen und konnte losfahren.DANKE!

- bei uns seit Oktober 2016 angestellt; übernimmt ab 2020 mehr Verantwortung wird als Bereichsleiter Physiotherapie beschäftigt
- Weiterbildung Krankengymnastik am Gerät, z. Zt. in in Ausbildung Manuelle Therapie und Sportphysiotherapie

Susanne Stetina

Physiotherapeutin

Susanne liebt Sylt, es ist ihre Insel. Als sich Ihr die Möglichkeit geboten hat, auf Sylt arbeiten und wohnen zu können, hat sie ihre Chance ergriffen. Viele sagen im Alter: "Damals hatte ich die Chance, ich habe sie nicht genutzt." Susanne hat es gemacht und ausprobiert. Hut ab vor soviel Mut!
Wir freuen uns noch mehr, dass sie seit März 2018 wieder ein Teil unseres Teams ist!

- Fortbildungen: Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, Gerätegestützte Krankengymnastik, Sportphysiotherapie

Marie Luise Wagner

Physiotherapeutin, Bachelor of Science

Relativ kurzfristig brauchten wir einen neuen Kursleiter für 2 Aquakurse. Ich habe bei Luise angefragt, ob sie sich vorstellen könnte, die Kurse zu übernehmen. Sie hat damals noch in einer anderen Praxis gearbeitet. Aber sie konnte! Zwar war es nötig, die Kurszeiten zu ändern, aber die Kursteilnehmer konnten ihren Kurs fortsetzen und sind mit Luise sehr zufrieden.

- bei uns seit November 2018
- Weiterbildung: Krankengymnastik am Gerät, z. Zt. Ausbildung in Manueller Therapie

Rezeption

Jürgen Grenz

Jürgen kommt ursprünglich aus der Nähe von Görlitz. Als er zum Vorstellungsgespräch da war und mir sympathisch schien, habe ich ihn gefragt, ob er gleich zum Schnuppern noch ein paar Stunden da bleiben könnte. Er hat sich darauf eingelassen und mit Rosi ein paar Stunden gearbeitet. Obwohl ich ihn so überfallen habe, hat er die Situation gut gemeistert. Wir sind freuen uns, dass er bei uns ist.

- Kaufmann im Gesundheitswesen und Ausbilder unseres Azubis
- Rezeptionsfachkraft
- bei uns seit Oktober 2014

Michaela Huber

Neulich kam eine ältere Patientin zum Termin. Sie hätte zur Therapie in den ersten Stock gemusst. Doch das Laufen fiel ihr schwer. Michi hat schnell das Tuch von oben geholt und gesagt: "Ich suche Ihnen einen anderen Platz."

- gelernte medizinisch-technische Assistentin
- Rezeptionsfachkraft und Leitung des Rezeptionsteams
- bei uns angestellt seit 2007

Sandra Rieß

Über Ihre Arbeit an der Rezeption hinaus macht Sandra sich immer wieder Gedanken, wie wir Abläufe verbessern können. So hat sie überlegt, wie wir die Hausbesuche besser planen können oder die Tücher umsortieren können, so dass man besser herankommt. Obwohl Sie erst so kurze Zeit da ist, bewältigt sie ihre Aufgabe schon sehr souverän und mit Bravour! Vielen Dank und weiter so!

- bei uns seit November 2018
- Rezeptionskraft

Ulrike Dürschinger

Unsere Uli macht sich viele Gedanken zum Umweltschutz. So fragt sie sich, ob die Behandlung im Stangerbad im Sinne des Wasserverbrauches wirklich sinnvoll ist. Statt Mülltüten nimmt sie zuhause die Plastikverpackungen z.B. von Haushaltsrollen und Klopapier - so entsteht kein zusätzlicher Plastikabfall. Ich finde das sehr lobenswert - wenn jeder ein kleines Teil dazu beiträgt, kann großes bewegt werden.

- Als Badehelferin unterstützt uns Uli schon seit 2005
- sie ist der kreative Kopf, wenn es um Deko oder Umgestaltung geht

Brigitte Beck

Als Jürgen Beck seine Praxis in unserem Reihenhaus als Einmannbetrieb startete, konnte seine Frau noch nicht im leisesten erahnen, was auf sie zukommen würde.
Als ihr Sohn auf die Welt kam, kündigte sie ihre Stelle und fing an, die Büroarbeiten für die Praxis zu übernehmen.
Mit der steigenden Zahl der Therapeuten und Patienten wuchsen auch die Anforderungen. Immer wieder wurde sie vor Herausforderungen gestellt, denen sie sich freiwillig nicht ausgesetzt hätte. Aber sie hat sie alle bewältigt und sich in immer neue Aufgabengebiete eingearbeitet und ist daran gewachsen. Als zuerst im Büro für die Abrechnung und dann auch für die Terminierung die Arbeit mit dem PC eingeführt wurde, waren Ängste und Zweifel groß. Heute macht sie alles mit links. Ohne PC wären die Abläufe bei uns nicht vorstellbar. Herausforderungen sind dazu da, dass man sie annimmt.

- ist Freitag abend und Samstag für die Abläufe an der Rezeption zuständig
- unterstützt Marion Haupt im Büro

Florian Miroci

Egal, was man ihm aufträgt - Florian hat ein Lächeln im Gesicht und sagt: "Das mache ich gerne!". Als Sandra als neue Kraft an der Rezeption angefangen hat und die Kollegin, die sie einarbeiten sollte, krank war, hat Florian seine Arbeitszeiten an Sandras Zeiten angepasst. Er stand ihr zur Seite, hat ihre Fragen beantwortet und ihr alles gezeigt und erklärt.

- er hat als Azubi zum Kaufmann im Gesundheitswesen seit 1.9.2017 bei uns angefangen
- im Jahr 2020 die Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen erfolgreich abgeschlossen

Martha Schöllmann

Zu Weihnachten haben wir alle ein kleines Häuschen aus Keksen von Martha bekommen. Das war eine nette Überraschung - einfach so!

- bei uns seit August 2018 als Badehelferin angestellt

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